5 Tipps für die Content-Produktion in bewegten Zeiten -

5 Tipps für die Content-Produktion in bewegten Zeiten

Content ist für die Unternehmenskommunikation in der aktuellen Ausnahmesituation notwendiger denn je – und kann gerade jetzt nicht unter „regulären“ Bedingungen produziert werden. Worauf es während (und sehr wahrscheinlich auch nach) der „Corona-Krise“ beim Thema Inhalte für die erfolgreiche Unternehmenskommunikation ankommt, welche Content-Formate boomen und wie Unternehmen zu gutem, relevantem Content kommen, führen wir in diesem – natürlich im Home-Office und via Teamwork verfassten – Blogbeitrag aus.

Foto: Eva-Katalin/iStock

Folgende Aspekte stellen aus unserer Erfahrung sicher, dass maßgeschneiderte Inhalte für eine gelungene Corporate und Brand Communication erstellt und ausgeliefert werden können.

1. Agiles Planen

Agiles Vorgehen ist das Gebot der Stunde. Denn: Durch Corona wurde jäh unterbrochen, wer bislang vorwiegend langfristig plante und auf starre, vielstufige Abstimmungsprozesse setzte. In Ausnahmezeiten wie der aktuellen gilt es, flexibel, topaktuell und schlank zu agieren – meist von Home-Offices aus. Eine dazu passende agile Planung verliert die Content-Strategie nie aus den Augen, setzt aber zu deren Umsetzung auf

  • Flexibilität und fehlertolerantes Lernen im Team
  • kurze Reaktionszeiten zu aktuellen Themen
  • kurze Abstimmungswege
  • motivierte, kompetente Teammitglieder
  • Teampower - beispielsweise durch Ad-hoc-Brainstormings & Austausch zu aktuellen Themen
  • Transparenz und Eigenverantwortung.

Ja, Sie lesen richtig:

Agilität ist in hohem Maße auch (oder sogar zuerst) ein Kulturthema und Teamleistung.

Agiles Vorgehen wird aus unserer Erfahrung unterstützt durch

  • tägliche, kurze Abstimmungsrunden in der Früh (maximal 15 Minuten) – mit Scrum Vertraute erkennen darin das „Daily Stand-up“.
  • Analysen, Kundenfeedback, Social Listening (Tools wie Talkwalker), um aktuelle Veränderungen und brandneue Entwicklungen sofort am Schirm zu haben
  • Tools, die eine agile Planung unterstützen (beispielweise Trello)

Exkurs: Wer sich weiter mit Agilität befassen möchte, kann die dahinterstehenden Prinzipien im Agile Manifesto nachlesen und für sich herausfinden, was davon im eigenen Betrieb Sinn macht.

Foto: BrianAJackson/iStock

2. Nutzerzentrierung & Relevanz

Kein Content ohne Zweck – jedes neu erstellte Content-Piece sollte folgende Punkte erfüllen:

  • Auf Content-Strategie einzahlen.
  • Konkreten Nutzen für Wunschnutzer bieten (Buyer Persona!) – Information, Unterhaltung, Prestige/Selbstvergewisserung etc.
  • Aktuelle Situation/Themenlage/Stimmungslage der User berücksichtigen.  

Wie kann man das gut bewerkstelligen?

  • Eine verschriftlichte Content-Strategie bildet ein solides Fundament.
  • Content-Strategen, Content-Planer und Redakteure sollten die jeweiligen Buyer-Personas verinnerlicht haben.
  • Die Relevanz des geplanten Contents sollte vor dessen Erstellung kritisch hinterfragt beziehungsweise expliziert werden (im Idealfall auch durch Analysen bzw. Social Listening etc. untermauert sein).
  • Regelmäßiges Social Listening stellt sicher, dass man als Content produzierendes Unternehmen oder Content produzierende Abteilung aktuelle Entwicklungen im Blick hat und auf diese schnell und punktgenau reagieren kann.
  • Zudem sollte Ihr Content-Prozess regelmäßige Analyserunden, Lessons Learned und Optimierungsmöglichkeiten vorsehen. 

3. Speed – Agile Content-Produktion

Jene Agilität, die in der Planung angebracht ist, ist auch auf Seiten der Content-Produktion notwendig. Nur so kann man rasch zu relevantem Content kommen. Es sollten dieselben Prinzipien gelten. Zudem macht es Sinn, von einem perfekten Ergebnis zugunsten eines sinnvollen, möglichen Ergebnisses abzusehen. Die Frage muss aus unserer Sicht lauten: Wie ist es möglich, mit den jetzt vorhandenen Optionen den für meine Ziele passenden Content zu erstellen, sodass dieser dessen Zweck erfüllt, User interessiert und zur Marke passt? Nicht: Wie erreiche ich unter allen Umständen das vollkommene, ewiggültige und völlig unangreifbare Ergebnis. Auch das ist unter anderem ein Kulturthema.

Foto: nuiiko/iStock

4. Content-Formate

In der jetzigen Krisenzeit boomen jene Content-Formate, die in Echtzeit oder jedenfalls topaktuell authentischen, menschlichen und nützlichen Inhalt anbieten. Das gilt sowohl im B2B-, als auch im B2C-Bereich. So werden aktuell verstärkt Stories (beispielsweise auf Instagram) konsumiert. Zudem gehören Live-Videos (beispielsweise auf Instagram, LinkedIn, Twitch) mittlerweile mehr und mehr zum Social-Media-Alltag. Generell wirken zur Interaktion einladende Formate sowie Content, der unterhält, gut. Aber auch Blogbeiträge sind derzeit besonders wirksam – nicht zuletzt, weil User Zeit für Longreads haben – und ein erhöhtes Informationsbedürfnis. Gleich wie vor der Krise boomen generell Videoformate (Hochformat!).

5. Kreativität & Storytelling

Mehr denn je ist in einer Ausnahmesituation Kreativität gefragt. Außerdem: Gute Ideen und pfiffiges Storytelling führen mit höherer Wahrscheinlichkeit zu Inhalten, die Menschen begeistern, als 08/15-Standardcontent. 

Fragen zu agiler Content-Produktion? Bedarf an Content mit pfiffigem Storytelling? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

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